Karl Friedrich Schinkel prägte das Bild Berlins wie kaum ein zweiter Künstler. Als Architekt, Maler, Zeichner, Bühnenbildner und Designer schuf er ein Œuvre, dessen Breite bis heute staunen lässt. Die Ausstellung „Karl Friedrich Schinkel. Geschichte und Poesie“ im Berliner Kupferstichkabinett machte genau dieses Spektrum erlebbar: Rund 300 Exponate aus zahlreichen Museen und Sammlungen im In- und Ausland waren unter den Leitthemen „Geschichte“ und „Poesie“ versammelt. Zahlreiche Institutionen trennten sich dafür zeitweise von ihren Schätzen. Wer sich heute auf die Spuren dieses Universalkünstlers begibt, findet in den Hostels in Berlin praktische wie preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten und hat von dort aus alle wichtigen Stationen schnell erreichbar.
Das Erbe des Universalkünstlers Schinkel
Schinkel steht für eine Epoche, in der Kunst und Architektur eine Einheit bildeten. 1781 in der Mark Brandenburg geboren, wurde er in Berlin zum wichtigsten Baumeister des Klassizismus und der Romantik: Das Alte Museum an der Museumsinsel, die Neue Wache, die Bauakademie und das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt tragen seine Handschrift. Zugleich entwarf er Bühnenbilder, Möbel, Vasen und Denkmäler. Sein Einfluss reichte weit über Preußen hinaus und wirkte auf Generationen von Architekten bis in die Moderne.
Die Ausstellung zeigte diese künstlerische Vielfalt anhand von Zeichnungen, Aquarellen und Architekturentwürfen aus allen Schaffensperioden. Viele Blätter waren Leihgaben aus internationalen Sammlungen und wurden eigens für die Schau zusammengeführt.
Heute lässt sich dieses Erbe am besten bei einem Stadtrundgang durch die historische Mitte entdecken – am bequemsten von einer Unterkunft in den Boutique-Hotels in Berlin aus, die zentrale Lagen und individuelles Design miteinander verbinden.
Auch für ein langes Wochenende mit kulturellem Programm finden sich passende Adressen: Die Luxushotels in Berlin vereinen klassische Eleganz mit zeitgenössischem Komfort und machen den Aufenthalt in der Hauptstadt zu einem besonderen Erlebnis.
Die Ausstellung im Kupferstichkabinett Berlin
Vom 7. September 2012 bis 6. Januar 2013 zeigte das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin die große Sonderausstellung „Karl Friedrich Schinkel. Geschichte und Poesie“. Sie entstand in Kooperation mit der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München, wo die Schau ebenfalls gezeigt wurde, und stand unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck. Unter den Leitthemen „Geschichte“ und „Poesie“ versammelte die Präsentation Gemälde, Zeichnungen und Architekturentwürfe quer durch Schinkels gesamtes Schaffen – von den frühen Landschaftsstudien bis zu den späten Bauprojekten.
Das Kupferstichkabinett war dafür der ideale Ort: Die Sammlung bewahrt einen bedeutenden Bestand an Schinkel-Zeichnungen und machte ihn in dieser Zusammenstellung erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Begleitend entstanden ein umfangreicher Katalog sowie ein Programm mit Führungen und Vorträgen.
Für Besucher, die den Ausstellungsbesuch mit einem Aufenthalt in Berlin verbinden möchten, bietet das traditionsreiche Hotel Adlon Kempinski Berlin eine stilvolle Basis mit klassischem Service.
Wer aus München oder anderen Städten anreist, kann die ersten oder letzten Tage der Reise bequem in einem Hotel nahe dem Flughafen Berlin verbringen und so entspannt in den Ausstellungsbesuch starten.
Forschungsprojekt: Das Erbe Schinkels
Die Ausstellung basierte auf dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Forschungsprojekt „Das Erbe Schinkels“. Es widmete sich der wissenschaftlichen Erschließung des Nachlasses und bereitete die Ergebnisse für ein breites Publikum auf: Neben der Ausstellung entstanden Publikationen, eine Werkdatenbank und Filme, die das Kupferstichkabinett als Haus der Zeichnung und Grafiksammlung porträtieren.
Der Blick auf das Erbe Schinkels beschränkte sich dabei nicht auf das Museum. Die Forscherinnen und Forscher dokumentierten auch die Veränderungen der Berliner Stadtlandschaft, die Schinkel einst mitgeprägt hat, und zeigten, wie seine Entwürfe bis in die Gegenwart nachwirken.
Wer nach dem Museumsbesuch die Orte von Schinkels Architektur in der Stadt aufsucht, wohnt im Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz direkt an einem der zentralen Plätze der Hauptstadt.
Wer lieber ein Stück Berliner Baugeschichte als Kulisse hat, ist im Hotel Oderberger Berlin gut aufgehoben, das historisches Flair mit modernem Komfort verbindet.
Weitere Übernachtungsmöglichkeiten in Berlin
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eine Architekturreise auf den Spuren von Schinkel